Wir wollen beste Bildungschancen für die zukünftige Generation ermöglichen!

Eine gute Bildung für alle ist der Grundstein einer familienfreundlichen Stadt. Von den Kindertagesstätten über die allgemein- und berufsbildenden Schulen bis hin zu den vielfältigsten Weiterbildungsangeboten wollen wir in Bocholt ein breites Angebot für lebenslanges Lernen schaffen, in dem jedes Kind und jeder Erwachsene das Passende findet. Wir legen großen Wert auf moderne und gut ausgestattete Gebäude mit ausreichendem Platzangebot in allen Schulformen. Zudem setzen wir uns für Betreuungsangebote des Offenen Ganztags oder der Übermittagsbetreuung ein und unterstützen unsere Volkshochschule, Junge Uni und Musikschule, damit ein umfassendes Bildungsangebot in Bocholt besteht. Einen besonderen Fokus legen wir in den kommenden Jahren auf den Ausbau digitaler Lernangebote. Konkret bedeutet dies:
 
  • Unterstützung und Beratung der Schulen bei Erstellung eines schulischen Medienkonzeptes noch in 2020 und Erstellung eines städtischen und schulformübergreifendenden Medienentwicklungsplanes als „Masterplan Digitale Bildung“ in 2021
  • verlässliche Ausstattung aller Schulen und jedes Klassenraums mit digitalen Präsentationsmedien anhand des Medienentwicklungsplanes und zentrale IT-Verwaltung aller Schulen über das Rathaus
  • klares Bekenntnis zu modernen und gepflegten Schulgebäuden für alle Schüler. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich dort, wo sie lernen, auch jederzeit wohlfühlen. Dies beinhaltet auch ein Programm zur Sanierung der Schultoiletten
  • Erhalt und Sicherung aller Schulformen in Bocholt bei den weiterführenden Schulen im Interesse unserer Kinder und ihrer unterschiedlichen Bedürfnisse und Begabungen
  • Ansiedlung von Studiengängen im Bereich „Digitales“ an der Westfälischen Hochschule und „Gesundheit“ an einer neuen Hochschule am „Gesundheitscampus“ mit der FH Münster

Aber nicht nur bei der Bildung, sondern auch in zahlreichen anderen Lebensbereichen liegt die Zukunft im Digitalen. Wir wollen konsequent die Digitalisierung vorantreiben. Konkret bedeutet dies:

  • Bündelung des Themas Digitalisierung im Rathaus durch Bildung einer interdisziplinären Einheit aus IT-, Organisations- und Personalabteilung als sog. „Rathaus.LABS“ mit direkter Anbindung und Berichterstattung an den Bürgermeister und Einrichtung eines Digitalausschusses durch den Rat der Stadt Bocholt
  • Entwicklung einer Digitalstrategie der Stadt Bocholt unter Einbeziehung der kommunalen Beteiligungen mit konsequentem Ausbau der IT-Infrastruktur und der digitalen Prozesse in der Verwaltung mit einer Schnittstelle von Online-Services für Bürgerinnen und Bürger
  • Etablierung einer zentralen lokalen Marktplatz- und eCommerce Plattform für Bocholter Unternehmen initiiert durch die Stadt und koordiniert von der Wirtschaftsförderung unter Beteiligung der Unternehmen

Wir wollen Leben und Arbeiten in Bocholt auf hohem Niveau weiter verbessern!

Die schönen Momente im Leben entstehen durch gemeinsames Erleben in der Familie, im Beruf oder im Verein, aber sicher nicht beim Pendeln auf der Straße. Wir setzen uns daher für eine ausgewogene Entwicklung von Wohn- und Gewerberaum in Bocholt ein, damit unsere Stadt sowohl sichere und gute Arbeitsplätze als auch preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellt. Schon jetzt sind aber preisgünstiger Wohnraum oder Baugrundstücke in attraktiven Lagen knapp. Wir wollen Wohnraum für alle fördern! Wir brauchen Wohnbauflächen für junge Familien genauso wie altersgerechte Wohnkonzepte oder bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit geringerem Einkommen. Konkret bedeutet dies:
  • Entwicklung von 500 neuen Baugrundstücken für Familien mit entsprechender Verkehrsanbindung bis 2025 und Unterstützung eines Generationenwechsels bei Wohnflächen über eine kommunale „Wohnberatung“, um Senioren/Wegziehenden den Verkauf ihres Hauses an junge Familien zu erleichtern
  • aktive bauplanungsrechtliche Begleitung des Vorhabens der Wohnbau Westmünsterland auf dem „Mecking-Gelände“, um ein attraktives Innenstadtquartier mit 450 Wohnungen und eine Verbindung zwischen Innenstadt und Aasee zu schaffen
  • Schaffung von Wohnformen, die sich an bestimmte Lebenslagen orientieren, wie beispielsweise durch Kombinationen von Senioren- und Kindertageseinrichtungen, Mehrgenerationenhäuser sowie inklusives und studentisches Wohnen
  • Schaffung von preisgünstigem Wohnen über kommunale Kooperation mit Wohnungsgenossenschaften. Nutzung neuer und städtebaulich verträglicher Ideen des Bauens wie beispielsweise innovativer Geschossbau mit begrünten Fassaden oder Bauen im Garten sowie in der zweiten Reihe in den Wohngebieten
  • Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den Quartieren und Stadtteilen durch gutes Quartiersmanagement
  • Stärkung attraktiver Ortsmittelpunkte und Einkaufsmöglichkeiten für die Bewohner vor Ort gerade in Zeiten des zunehmenden Online-Handels

Innovative und solide Arbeitsplätze in den Bocholter Unternehmen sind das Fundament unseres Wohlstandes! Bocholt soll ein attraktives Geschäfts- und Wirtschaftszentrum mit hoher Lebensqualität bleiben und darf keine Schlafstadt oder schrumpfende Stadt werden! Dazu bedarf es sowohl einer deutlichen strukturellen Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) durch einen stärkeren Netzausbau, höhere Taktung und moderne Mobilitätskonzepte, als auch die weitere Verbesserung der Breitbandinfrastruktur für das Arbeiten zuhause, das sich an den täglichen Bedürfnissen der Menschen orientiert. Daneben sind auch die weitere Entwicklung von Gewerbeflächen und die Bestandspflege von Unternehmen, sowie der Kontakt zu den Unternehmerinnen und Unternehmern für uns von entscheidender Bedeutung! Konkret bedeutet dies:

  • Ausbau einer starken Wirtschaftsförderung der Stadt durch die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mit intensivem Kontakt zu den Unternehmen und Interesse an deren Themen
  • weiterer Ausbau von Gewerbeflächen im Industriepark Bocholt und in kleineren Gewerbegebieten mit Vergabe an Unternehmen, die sich wertschöpfend und ressourcenschonend ansiedeln
  • Verzicht von Flächenversiegelung bei Gewerbe- und Industriebauten durch Bauen in die Höhe, stärkere Nutzung von Brachflächen oder leerstehenden Firmengebäuden und andere innovative Raumkonzepte
  • Zugang zu schnellem Internet über Glasfaser für alle. Synergien beim Leitungsbau und Verlegen von Leerrohren bei Kanalbauten für eine Versorgung mit Glasfaser
  • Belebung der Innenstadt durch Verbesserung der Aufenthaltsqualität, Bekämpfung des Leerstands mittels Pop-up-Stores oder Vermittlung an Start-ups

Wir wollen eine Mobilität der Chancen, statt der Verbote!

Weiterhin wachsender Mobilitätsbedarf wird auch für Bocholt eine der großen Herausforderungen in den kommenden Jahren sein. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet Mobilität ein Stück Freiheit. Für die Bocholter Unternehmen und den wirtschaftlichen Erfolg sowie die Sicherheit von Arbeitsplätzen in Bocholt ist eine leistungsfähige Mobilität unverzichtbar. Im Fokus steht hier innerhalb der Stadt sicher das Fahrrad. Für uns gilt gleichzeitig, alle Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen, egal ob Fußgänger, Radfahrer, Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) oder Autofahrer. Oberstes Ziel muss das sichere, verlässliche und barrierefreie Fortkommen sein, gefolgt von der Anpassung an die sich wandelnden Mobilitätsformen und den Anforderungen des Klimaschutzes. Konkret bedeutet dies:

  • Zusammenführung aller Verkehrsplanungen in einem zentralen und nachhaltigen Mobilitätskonzept und dessen konsequente Umsetzung ab dem Jahr 2021
  • klares Bekenntnis zum Bau des Nordrings als wichtige Verkehrs- und Mobilitätsachse für alle Verkehrsteilnehmer insbesondere für einen besseren Fahrradverkehr in Bocholt, als Entwicklungsachse für Baugebiete, für das St. Agnes Hospital, für den Gesundheitscampus und zur Schulwegsicherung
  • Beachtung des ökologischen Ausgleichs und des Lärmschutzes über den gesetzlichen Standard hinaus bei der Realisierung des Nordrings bis 2025 und des Ostrings bis 2030
  • zur Ermöglichung eines sicheren und schnelleren Radverkehrs konsequenter Ausbau und Verbreiterung von Radwegen bis hin zum Rückbau des innerstädtischen Rings auf maximal drei Fahrspuren und Begrünung nach Realisierung des Ringschlusses
  • Konzeptionierung eines Pilotprojektes der „letzten Meile“ in der Logistik mit regionalen Partnern, um unnötige Lieferverkehre aus der Innenstadt zu verbannen
  • schnelle Umsetzung der Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Wesel/Düsseldorf sowie Prüfung und Realisierung aller Möglichkeiten zur Reaktivierung des Schienenverkehrs nach Münster. Alternativ setzen wir uns bis zu einer möglichen Realisierung für eine Stärkung der Sprinterbus-Linie nach Münster sowie Car-Sharing Konzepte ein
  • Umsetzung eines Radschnellweges von Bocholt bis nach Coesfeld über Rhede in Regie des Landes, sowie Bau des Radschnellweges vom Industriepark in die Innenstadt kombiniert mit einer Verbindung nach Isselburg
  • Ausbau von E-Mobilität durch die Verlegung notwendiger Anschlüsse und Netze bei Neubauten
  • Schaffung von Fahrrad-Boxen in der City und am Bahnhof und Modernisierung von alten Fahrradständern, damit auch die E-Bikes sicher, schadlos und komfortabel abgestellt werden können

Wir wollen unser Kulturprofil schärfen und die Vielfalt erhalten!

Insbesondere Familien und Touristen schätzen vielfältige kulturelle Angebote für die verschiedensten Lebensabschnitte. Wir sind stolz auf die bereits in Bocholt vorhandene vielfältige Museen- und Kulturszene, die wir erhalten wollen und für das Profil von Bocholt besser nutzen möchten. Wir meinen, dass Bocholt die Fahrrad-Stadt in Deutschland werden kann, aber auch seine Historie als Textilstadt erhalten werden sollte. Das KuBAaI Projekt und hier insbesondere das Lernwerk sind ein besonderer Fixpunkt in der Stadtentwicklung. Von großer Bedeutung ist auch eine Stärkung des Ehrenamtes und der Vereine in Bocholt. Unsere gesellige und anpackende Lebensart kann ohne Ehrenamtliche nicht funktionieren, deshalb sind Vereine und Menschen, die diese tragen, unsere gesellschaftlichen Säulen, für die wir uns als Stadt stark machen. Konkret bedeutet dies:
  • Schaffung einer modernen und multifunktionalen Veranstaltungshalle für bis zu 1.000 Besucher am Standort des Brauhauses unter Prüfung der Erhaltung oder Nachbildung der Fassade
  • dauerhafte Förderung der Museen-Landschaft des Bocholter Stadtmuseums, Kunsthauses, Stadtarchivs und Handwerksmuseums durch nachhaltige Zusammenarbeit mit Ehrenamtlern und anderen Kultureinrichtungen wie dem KULT Westmünsterland oder dem Landschaftsverband Westfalen Lippe zur Sicherung der kulturellen Identität Bocholts
  • Stärkung der kulturellen Breite und Kooperation mit privaten Angeboten, wie zum Beispiel der Bühne Pepperoni, dem Kulturort Alte Molkerei und dem Theaterverein
  • Einbindung und Unterstützung der Ehrenamtlichen in Vereinen und anderen etablierten Institutionen
  • Unterstützung des lokalen Brauchtums der Schützenfeste, der Bocholter Kirmes, des St. Martins-Umzuges und des Karnevals durch die Verwaltung und die städtischen Töchter
  • Neugierde auf Neues wie einen „Selfie-Standort“- mit einem lebensgroßen BOCHOLT Schriftzug am KuBAaI Gelände
  • Konzeptionierung einer neuen Marke Bocholt bis zur 800-Jahr-Feier 2022

Wir wollen einen nachhaltigen Einklang für kommende Generationen!

Bocholt ist Klimakommune. Wir sehen uns als CDU einer nachhaltigen Umwelt- und Klimapolitik verpflichtet, insbesondere auch den kommenden Generationen gegenüber. Wir wollen das Klima schützen und unsere Stadt an die veränderte Klimasituation anpassen, dabei muss der Schutz der Natur und die Bewahrung der Artenvielfalt mit dem Bedürfnis der Menschen nach Freizeit- und Erholungsräumen in Einklang gebracht werden. In den Natur- und Landschaftsbereichen setzen wir auf nachhaltigen und konsequenten Schutz und Pflege sowie auf den Erhalt des Altbaumbestandes, wo dies möglich ist. Alternativ stehen wir für eine konsequente Aufforstung und die Neuanpflanzung von Bäumen. Die Klimaziele der Stadt Bocholt möchten wir mit umfassenden und finanziell lohnenden Investitionen in Photovoltaik, grüne Dächer, energetische Sanierung von Gebäuden sowie den intelligenten Ausbau von Mobilität erreichen. Wir stehen aber auch klar zu unserer bäuerlichen Landwirtschaft als einem wichtigen Wirtschafts- und Versorgungsfaktor für unser Leben. Landwirtschaft und Umwelt sind mit einer umweltorientierten Standort- und Wirtschaftspolitik kein Gegensatz! Konkret bedeutet dies:

  • Reduzierung des Flächenverbrauchs landwirtschaftlicher Flächen für alternative Nutzungen, um der heimischen und bäuerlichen Landwirtschaft nicht dauerhaft die Lebensgrundlage zu entziehen
  • Unterstützung der Landwirtschaft bei der Einhaltung der Düngeverordnung und der Möglichkeit durch konsequente, intelligente Messung gute Ernteergebnisse zu erzielen
  • stetige Kontrolle und Nachbesserung der Wasserversorgungskonzepte, um gegen trockene Sommer und Dürrezeiten besser gewappnet zu sein
  • ausgewogener Ausbau alternativer Energien in Bocholt auf der Basis unterschiedlicher Technologien, zum Beispiel Photovoltaikanlagen, und deren Förderung und eine Stärkung der Windenergie
  • Prüfung eines Bürger-Solarparks auf freien Hangflächen, wie zum Beispiel der Mülldeponie
  • Anpflanzung von neuen Bäumen, Aussaat eines gesunden Mixes aus heimischen Zier- und Wildblumenwiesen zum Insektenschutz und verstärkte Initiative für blühende Grünstreifen an unseren Straßen. Neupflanzungen sind dabei durch intensive Pflege zu begleiten. Die Möglichkeit von Baumspenden im Hochzeitswald soll durch einen Geburten- und Jubiläumswald ergänzt werden
  • weitere Optimierung der energetischen Sanierung durch die städtische Gebäudewirtschaft. Die Stadt muss mit gutem Beispiel vorangehen und öffentliche Gebäude und städtische Einrichtungen durch Dachgärten und Fassadengrün aufwerten. Zudem wollen wir den Anteil an Fahrzeugen der Stadtverwaltung mit alternativen Antrieben sukzessive erhöhen
  • Umstellen zu einer smarten Energieverwaltung von Laternen und Ampeln auf energiesparende LED-Technik zur Steigerung der Energieeffizienz. Zudem Einsatz von Bewegungsmeldern bei Straßen- und Außenbeleuchtungen, um nachtaktive Lebewesen wie Insekten schützen

Wir wollen eine moderne Verwaltung für schnelle und bürgernahe Entscheidungen!

Die Verwaltung ist die Herzkammer der städtischen Entwicklung. Nur eine moderne und effiziente Verwaltung kann die Ideen, Anregungen, Wünsche der Bürgerinnen und Bürger und die Entwicklungsziele des Rates für Bocholt umsetzen. Daher muss ein neuer Geist der Wertschätzung, der Gemeinschaft und der Modernisierung in die Verwaltung einziehen. Hierfür ist Führung und Aktivität eines Bürgermeisters gefragt. Ideen aufnehmen, entwickeln, Akteure vernetzen und Entscheidungen treffen, ist Aufgabe eines Bürgermeisters. Gleichzeitig müssen auch die vorhandenen Strukturen der Verwaltung, ihrer Töchter und deren Prozesse evaluiert und auf ihre Zukunftsfähigkeit überprüft werden. Wir setzen uns für eine umfassende und zeitgemäße Bürgerbeteiligung auf allen Kanälen und Ebenen ein. Für uns ist die Verantwortung des Einzelnen für sich, seine Familie und seine Stadt die Grundlage unserer Gesellschaft. Konkret bedeutet dies:

  • Ausbau des Dialogs mit den Bürgern; wir leben Ansprechbarkeit und Sichtbarkeit von Rat und Verwaltung in Bürgersprechstunden, aber auch über soziale Medien
  • einheitliche Öffnungszeiten der Ämter mit Publikumsverkehr und eine konsequente Digitalisierung für mehr Bürgerfreundlichkeit
  • Steigerung der Attraktivität der Verwaltung
  • Einführung eines „Bürgermanagementsystems“ als CRM (Customerrelationship- Managementsystem), um Kontakte mit dem Bürger besser zu managen, Sachstände zu erfassen und Rückmeldungen geben zu können.
  • Modernisierung veralteter Behördenstrukturen, mit dem Ziel, Bauvorhaben schneller umzusetzen sowie als Arbeitgeber in der Bauplanung und -sanierung an Attraktivität zu gewinnen
  • schnelle Einführung der digitalen Bauakte mit digitalem Bauantragsverfahren für die Bürgerinnen und Bürger
  • Digitalisierung der Planung und des Baus auch auf Verwaltungsseite durch Nutzung von Software, um mit den Firmen mittels des Building-Information- Modelling (BIM) Bauvorhaben digital abbilden zu können; Verwaltung und Unterhaltung öffentlicher Gebäude über Facility-Management-Software

Wir wollen noch mehr Arbeits- und Lebensqualität in Bocholt!

Die CDU Bocholt verankert die Wirtschaft in der Mitte der Gesellschaft. Wir machen die Bocholter Wirtschaft stärker und zukunftsfähiger. Hierbei setzen wir auf einen konstruktiven Dialog mit den Bürgern sowie Unternehmen und Verbänden. Die Unternehmen bieten attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze in unserer Stadt. Die Wirtschaft leistet durch ihre Steuern einen entscheidenden und wertvollen Beitrag zur Finanzierung unserer Schulen, Kindergärten, Sportplätze und sozialer Leistungen. Wir wollen gemeinsam innovative Lösungen erarbeiten und ökonomische, ökologische sowie soziale Themen vereinen. Wir richten unseren Blick schon heute auf 2030 und stellen die Weichen für die Zukunft, damit wir die Chancen von Digitalisierung, Strukturwandel, Demografie, Konjunktur und Globalisierung zum Wohle der Stadt Bocholt und ihrer Menschen nutzen können.
 
Wir wollen eine lebendige Innenstadt in Bocholt erhalten. Bocholt muss eine Einkaufs- und Erlebnisstadt bleiben, die in ihrem Herzen eine hohe Attraktivität für die Bocholterinnen und Bocholter aber auch für das Umland oder den Tourismus hat. Wir müssen den Leerstand von Immobilien stoppen und den Handel wettbewerbsfähig für die Konkurrenz mit dem Online-Shopping machen. Die Gastronomie in der Innenstadt muss lebendig bleiben und Entfaltungsmöglichkeiten haben. Über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept muss neue Aufenthaltsqualität für die Innenstadt geschaffen werden. Konkret bedeutet dies:

  • klares Bekenntnis des Bürgermeisters zum Verständnis als oberster Wirtschaftsförderer und klares Bekenntnis zu einem wachsenden Gewerbe- und Industriestandort Bocholt, der Flächen für Unternehmen zur Verfügung stellt
  • schnelle und bedarfsgerechte Termine für Unternehmer sowie schnelle Entscheidungen
  • Anforderung einer effizienten Flächenausnutzung der Gewerbeflächen auch in die Höhe sowie mit Nachnutzungskonzepten für Altimmobilien im gewerblichen Bereich
  • Ansiedlungspolitik von Unternehmen mit Blick auf deren Wertschöpfung, Arbeitsplatzqualität und Mehrwert für Bocholt
  • Verstärkung der Wirtschaftsbeziehungen in die Niederlande, indem wir bestehende Kontakte und grenzüberschreitende Interessensverbände weiter stärken und Synergien erzeugen
  • Weiterentwicklung der Leitlinien und des damit verbundenen Kriterienkatalogs zur nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung
  • konkrete Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt durch Ansiedlung eines Mixes von Geschäften, Gastronomie, Dienstleistung, Arztpraxen aber auch Wohnen
  • Schaffung von Potenzial für neue Geschäftsmodelle, Start-ups, Gründer, Co-Working insbesondere auch in der Innenstadt. Dabei muss auch die städtische Bauordnung zur „Ermöglichungsbehörde“ werden
  • Schaffung eines flächendeckenden und funktionierenden W-LAN-Netzes in der Innenstadt auf Basis eines Next-Generation-Access (NGA) - Netzes aus Glasfaserleitungen
  • Ermöglichung und Unterstützung von kreativen Plänen junger Unternehmer und Gastronomen
  • weitere Ausgestaltung des Ravardiviertels als Ausgehmeile für junge Menschen und Junggebliebene gemeinsam mit der Interessen- und Standortgemeinschaft Ravardistraße

Wir wollen Bocholt sportlich und sozial fit halten!

Bocholt ist eine Sportstadt. Es gibt viele Angebote für Jung und Alt. Sport ist gute Jugendund Sozialarbeit. In den letzten Jahren hat die CDU zukunftsweisendes für den Bocholter Sport auf den Weg gebracht. Dabei ging und geht es zentral darum, Sportstätten und -zentren so aus- und umzubauen, dass sie den veränderten Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht werden. Wir wollen die Voraussetzungen für ein sich ergänzendes Miteinander von Breiten- und Leistungssport verbessern sowie das ehrenamtliche Engagement gerade im Sport stärken und dabei die Kinder und Jugendlichen besonders berücksichtigen. Sport ist für uns ein sehr hoher Identifikationspunkt der Bocholter Bürgerinnen und Bürger mit Ihrer Stadt!

Neben dem Ehrenamt im Sport steht auch das Ehrenamt im sozialen, kirchlichen und gesellschaftlichen Bereich im Fokus unserer Arbeit! Bocholt ist ohne Ehrenamt nicht denkbar. Viele Angebote in der Stadt können nur über die vielen freiwilligen und motivierten Menschen gemacht werden, die sich aus eigenem Antrieb und mit dem Willen, etwas für die Gemeinschaft zu tun, an so vielen Stellen einsetzen. Es ist Aufgabe der Politik, diesen Menschen ihre Aufgabe und ihre Leidenschaft möglich zu machen oder zu erleichtern. Wir werden das Ehrenamt stärken und die Ehrenamtlichen vor allem wertschätzen. Konkret bedeutet dies:

  • Aufwertung der kommunalen Sportflächen vor allem im Breitensport
  • Begleitung der Vereine bei Fusionen und Umstrukturierungen sowie Honorierung von Fusionen und Kooperation durch Anreizinvestitionen in eine gemeinsame Sportanlage
  • Förderung der Inklusion im Sport als wesentlicher Beitrag für eine Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft
  • Förderung von Vereinen durch Wertschätzung, Hilfestellung der Stadt aber auch finanzielle Unterstützung im Rahmen des kommunal Möglichen
  • finanzielle Garantie der Arbeit der Freiwilligenagentur
  • Aufwertung der Ehrenamtskarte durch ein offenes Dankesfest für Ehrenamtler
  • Berücksichtigung von ehrenamtlichem Engagement bei Bewerbungsprozessen bei der Stadt Bocholt
  • Unterstützung von Kinder- und Jugendprojekten in Vereinen und generell der Kinder- und Jugendarbeit

Wir wollen Schutz bieten für alle Menschen in Bocholt!

Bocholt ist als vielfältige, weltoffene Stadt Heimat für Menschen unterschiedlichster Herkunft. Wir bilden gemeinsam die Bocholter Stadtgesellschaft. Wir stehen zusammen für ein friedliches und tolerantes Bocholt ein, das Menschen willkommen heißt, die sich an unsere Gesetze halten und sich hier integrieren möchten. Wir kümmern uns im Sinne unserer christlichen Tradition um alle Menschen, besonders wenn sie in Not sind. Dies kann aber nur im Rahmen von Asyl nach den klaren gesetzlichen Regelungen funktionieren. Eine Entwicklung wie 2015 darf sich nicht wiederholen.
 
Unsere Heimatstadt soll vor allem auch ein Ort sein, an dem wir frei und sicher leben können. Dies soll im Vertrauen auf einen personell und strukturell gut aufgestellten kommunalen Service und Ordnungsdienst in enger Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde gewährleistet sein. Wir stärken dabei alle haupt- wie ehrenamtlichen Kräfte, die für unsere Sicherheit und Gesundheit im Einsatz sind. Konkret bedeutet dies:

  • sichere und gute Unterkunft für Menschen, die aus Krisengebieten zu uns fliehen und aufgrund von Verfolgung und Terror Asyl suchen
  • funktionierende Integration mittels Integrationshelfer und guter Bildungsangebote für Menschen, die zu uns kommen
  • klares Bekenntnis zur Zuwanderung nach den gesetzlichen Regelungen, aber keine Unterstützung von Aktionen wie der „Seebrücke“ oder ähnliche Initiativen, die als Folge ihrer Aktivität und der damit verbundenen Sogwirkung das System der Schlepperbanden fördern
  • Beseitigung von Angsträumen in der Innenstadt durch erhöhten Einsatz der Stadtwacht und Videoüberwachung in der Stadt, wo dies möglich ist
  • enge Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken und dem Land NRW zur Sicherstellung, dass Bocholt die Polizeipräsenz erhält, die es als größte Stadt des Kreises benötigt und verdient
  • Aufwertung von Problembezirken durch städtebauliche Maßnahmen und quartiersbezogene Aktivitäten

Wir wollen solide Finanzen als Grundlage für alle kommunalen Aktivitäten!

Für die CDU Bocholt ist eine solide Finanz- und Haushaltspolitik eine Frage der Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Investitionen in die Zukunft unserer Stadt sind notwendig. Wir stehen für eine solide Finanzpolitik ein, die auf eine ausgewogene Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben achtet und nachhaltig sowie generationengerecht wirtschaftet.
 
Die kommunalen Beteiligungen der Stadt Bocholt sind wichtige Partner bei der Erledigung von Aufgaben und der Gestaltung der Stadt Bocholt. Gleichzeitig müssen wir auch hier die Strukturen und Aufgaben prüfen und die Ausrichtung der Stadt Bocholt und ihrer Beteiligungen in eine ausgewogene und zielgerichtete Strategie bringen. Konkret bedeutet dies:
 
  • strategisches Ziel eines dauerhaft ausgeglichenen Haushalts und tatsächliche Vermeidung eines strukturellen Haushaltsdefizits
  • konsequente Prüfung von Möglichkeiten struktureller Veränderungen, insbesondere bei den laufenden und konsumtiven Ausgaben im Haushalt
  • Kontrolle der kommunalen Verschuldung, gerade vor den Herausforderungen der aktuellen Zeit und aller zu stemmenden großen Investitionen
  • keine Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuern in dieser Wahlperiode im Sinne der lokalen Wirtschaft und zur Schonung der Bürger in der Zeit nach der Corona-Pandemie
  • Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit mit unseren umliegenden Städten und Gemeinden zur Erreichung von Einsparungen und Effizienzvorteilen
  • einheitliche E-Payment Systeme für die kommunalen Töchter und die Stadt, um dem Bürger die Umstellung auf neue Bezahlmöglichkeiten zu erleichtern
  • aktivere Zusammenarbeit mit den städtischen Töchtern und Steuerung der städtischen Beteiligungen mittels Durchführung einer Aufgabenprüfung und -kritik
  • Erarbeitung eines städtischen Leitbildes „Bocholt 2040“

Laden Sie hier das Wahlprogramm als PDF-Datei herunter:

Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2020 der CDU Bocholt
(PDF | 242 KB)